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Gepostet von: zitig

Kategorie: Start-up

Gepostet am: 11.03.2010

Tags: Dacuda, Innovation. Themenwoche, Startups, Scanner

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Heute stellen wir euch erneut eine recht innovative Firma vor, welches mit ihrer Technologie die Welt des Scannens sicher verändern wird: Dacuda.

 

Zitig.ch: Was ist Dacuda und was kann der Mouse-Scanner?

 

Dacuda entwickelt und vertreibt Technologie, die es ermöglicht schnell und einfach Dokumente mit handlichen Geräten zu scannen. Die patentierte Technologie basiert auf dem fehlerfreien Zusammensetzen von handgescanntem Inhalt aus verschiedenen Einzelbildern. Die erste Zielplattform für unsere Technologie sind Computermäuse. Mit dem Mouse-Scanner können Dokumente ganz einfach gescannt werden. Es genügt, den Scan-Knopf zu drücken und in einer Wischbewegung über das Papier zu fahren – der gescannte Inhalt wird in Echtzeit am Bildschirm angezeigt und kann sofort weiterverwendet werden. 

 

 

Zitig.ch: Seit wann gibt es Dacuda und wie ist das Ganze entstanden?

 

Die Dacuda AG wurde im Juni 2009 als Aktiengesellschaft von ehemaligen Studenten der ETH Zürich, der Universität St. Gallen, der TU München und des Massachusetts Institute of Technology gegründet. Entstanden ist das Ganze allerdings schon wesentlich früher im Unternehmensgründungskurs Venture Challenge, wo sich die Gründer kennen gelernt haben. Heute ist Dacuda ein rasch wachsendes Unternehmen und wird durch die KTI Projektförderung, CTI Start-Up, ETH Transfer und den MIT Venture Montioring Service unterstützt. Der Sitz von Dacuda ist an der Turnerstrasse 1 in Zürich.

 

Zitig.ch: Was ist das Wichtigste an einem Startup?

 

Das Wichtigste an einem Start-up sind die Menschen. Erstmal die Mitarbeiter: Noch wichtiger als bei einer grossen Firma ist es, dass Du die besten Leute an Board kriegst, denn Du kannst es Dir schlicht nicht leisten, Mitarbeiter zu beschäftigen, die nicht 100% Leistung bringen oder nicht ins Team passen. Dann das Gründer-Team: Du musst dich voll auf deine Mitgründer verlassen können und es muss einfach Spass machen, mit ihnen zusammen zu arbeiten. Ansonsten wird's schnell ungeniessbar. Dann die Investoren: Sie müssen auch in schwierigen Situationen voll hinter Dir stehen, und Dir in neuen Situationen mit ihrer Erfahrung zur Seite stehen. Und natürlich das Produkt, aber das versteht sich fast von alleine.

 

Zitig.ch: Interessant! Gebt uns bitte einen typischen Alltagsablauf in einem Startup!

 

Die Arbeit beginnt spätestens um 9 mit dem Daily Scrum (ein Meeting für die Entwickler). Dort wird geschaut wer wo steht und die Tasks für den Tag werden besprochen. Der Arbeitsalltag des technischen Teams ist dann geprägt von Lösungsansätze entwerfen und besprechen, Programmieren, Testen, Patente entwerfen, Lieferanten steuern, etc.. Das Business Team unterhält sich mit möglichen Kunden, Investoren, Entwicklungspartnern, Behörden, schreibt Business Pläne, optimiert Kosten, stellt Leute ein, überwacht die Buchhaltung usw. Um ca. 13 Uhr gehen wir essen, meist in die Uni Mensa und als Team. Nach einem gemütlichen Kaffee geht's zurück, der Arbeitstag endet meist irgendwann zwischen sechs und acht Uhr abends. Am Dienstag gibt's Business Update, wenn erforderlich gibt's ad-hoc Meetings, ansonsten gibt's kaum feste Strukturen.

 

Zitig.ch: Welchen Fehler dürfen Startups ganz sicher nicht machen?

 

Die falschen Mitarbeiter einstellen – mittelmässige, unmotivierte oder sonstwie teamunkompatible Mitarbeiter gehören nicht ins Start-up. Im Büro sitzen und nicht rausgehen - jeder Kontakt kann Gold wert sein, sei es zu Kunden, Marktexperten, potentiellen Investoren, Professoren oder sonstigen Stakeholdern. Einen einseitigen Mix im Team haben - es braucht zwingend sowohl die Technik als auch das Business. Unerfahrene Investoren an Board haben. Und schliesslich sich auf ein einziges Szenario verlassen – man muss unbedingt kontinuierlich Alternativen erarbeiten, egal ob das die Investoren-, Kunden-, Mitarbeiter- oder Lieferantenauswahl betrifft. Ansonsten wird der Handlungsspielraum sehr schnell eingeschränkt und man kommt unter Druck.

 

Zitig.ch: Gut zu wissen! Herzlichen Dank für das Interview.

Themenwoche Startups: Innovation at its best - Dacuda!

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