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Gepostet von: FrauRossi

Kategorie: People

Gepostet am: vor 5 Tag(en)

Ort: Zürich

44 Stimmen

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Ein sehr wichtiges und viel zu wenig erläutertes Thema: Beziehungsfurzen und die Frage 'darf man das?'. Chrigi meinte einst, dies sei ein Diskurs wert. Deshalb habe ich verschiedenste Menschen zum Beziehungsfurzen befragt. Zu allererst mich. Ich erzählte mir folgendes:

Ich erinnere, mich einst neben dem Buben für eine erholsame Nacht darniedergelegt zu haben, als ich von hässlichen Blähungen gequält wurde. Ich wünschte den Buben neben mir zwar nicht zur Hölle, aber zumindest unter einen Pamir. Und mich in mein eigenes Bett. Die Bettdecke habe ich sorgfältig um mich herum drapiert und des Bubens Annäherungsversuche abgewehrt, denn wehe dem, der die Decke hebt und die körpereigenen aber deshalb nicht lieblich duftenden Gerüche sich selbst überlässt. Es war eine schreckliche Nacht. Völlig übernächtigt suchte ich vorsichtig nach Zeichen, ob die Beziehung infolge Beziehungsfurzereien nun beendet ist. War sie nicht. Er hat nichts gehört und - was mir noch immer ein Rätsel ist - auch nichts gerochen, weshalb wir noch immer in trauter Zweisamkeit durchs Leben gehen. 

Die Umfrage auf den Nebenschauplätzen ergab: Keiner mag Beziehungsfurzen. Es sei der Romantik nicht einträglich. Und dem Beischlaf noch weniger. Alle verklemmen sich also das Furzen in Beziehungen. Und mich dünkts, dies steht im direkten Zusammenhang mit der Kurzweiligkeit unserer Beziehungen. Dies wiederum bedeutet auch, dass alle, die schon mehrere Jahre in einer Beziehung stecken, ab sofort argwöhnisch auf der Strasse angeschaut werden sollten. Die pupsen nämlich höchst wahrscheinlich voreinander, die Grüsel.

Antworten Schnüggivor 5 Tag(en)

Da ist sie wieder! Juhuuu! Lasst uns gemeinsam pupsen.

Antworten LA73vor 5 Tag(en)

juhuuuuuuuuuuu Frau Rossi ist zurück. Ich finde Deine Geschichten einfach genial... Beziehungsfurzen ist auch echt ein geiles Thema.

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